15. November 2015

Der Weg in die Realität.

Digitale Transformation - ein Buzzword oder mehr? Auf jeden Fall ist es in den letzten 2 Jahren zum dem Schlagwort schlechthin geworden. Aber so auch nicht ganz richtig. Denn Transformation an sich bedeutet ja, dass es einen Anfang (vor der Transformation) und ein Ende (nach der Transformation) gibt. Diesen klar abgegrenzten Zeitraum gibt es bei der Digitalen Transformationen aber nicht. Vielmehr ist sie ein laufender Prozess in dem sich die Spielregeln und Gegebenheiten laufend ändern - und das in immer kürzen und schneller abständen.

Das heißt, dass die Unternehmen etwas an ihrer grundsätzlichen Einstellung und Denkweise ändern müssen. Denn der altbewährte Prozess: Problem identifizieren - anpassen / transformieren - fertig, funktioniert so nicht mehr. In Wirklichkeit sieht es völlig anders aus. Der technologische Fortschritt beschleunigt exponentiell und neue Technologien werden in immer kürzeren Abständen auf den Markt gebracht. Das heißt, dass Unternehmen einen Modus finden müssen, in dem die Transformation weniger eine Transformation ist, sondern ein konstanter Change-Prozess der nie endet. Und genau dieser Umstand verbreitet viel Kopfzerbrechen unter den Entscheidern und führt dazu, dass die Digitale Transformation ignoriert wird, bis es letztendlich zu spät ist.

Wie stellt man sich auf Digital Transformation ein?
Die Digitale Transformation wird in den kommenden Jahren unser aller Leben auf den Kopf stellen. Um weiterhin ein erfolgreiches Unternehmen  zu betreiben, darf man sich dieser Entwicklung der disruptiven Veränderung nicht verschließen. Sie erfordert radikales Umdenken. Es gilt möglichst schnell neuen Technologien und Möglichkeiten ins Unternehmen aufzunehmen, zu adaptieren und daraus monetarisierbare Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei spielen alle Stakeholder im Unternehmen eine wichtige Rolle. Von der Geschäftsleitung über Teams bis hin zum einzelnen Mitarbeiter. Sie alle tragen dazu bei, wie gut sich das Unternehmen an die neuen Gegebenheiten anpassen kann.

Deshalb ist es wichtig schon heute den richtigen Grundstein für die nächsten Jahre zu legen. Ein guter Anfang wäre getan, wenn sich die Entscheidungsträger in den Unternehmen darüber klar werden, dass die Digitale Transformation bereits jetzt der Status-Quo ist und wir erst ganz am Anfang dieser Entwicklung stehen. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung sich mit der Thematik eingehend auseinander zu setzen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtige Vision zu entwickeln. Entscheidend dabei wird die Fähigkeit und der Wille, dieser großen Vision zu folgen und echtes unkalkulierbares, unternehmerisches Risiko einzugehen. 

Eines ist klar: Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle in der erfolgreichen Bewältigung des Wandels. Ohne die richtige Kommunikation zu  Kunden, Märkten, Mitarbeitern und Partnern hat auch die beste Idee keine Chance. Diejenigen, die heute richtig kommunizieren, zuhören und die Herausforderungen der Digitalen Transformation meistern, werden die Gewinner von morgen sein.

Was ist eure Meinung zur Digitalen Transformation? Welcher Weg in die neue Zeit ist für euch der richtige?

Veröffentlicht von:gobiq@admininDigital

Kommentare

Volker Troy
25. November 2015

Kann ich nur beipflichten. Hier sind die Agenturen als direktes Bindeglied zum Kunden mehr denn je in der Pflicht. Es liegt an Ihnen dem Endkunden neue Möglichkeiten abseits der traditionellen Wege zu zeigen. Ihnen die Angst vor neuen Techniken zu nehmen und den mysteriösen Schleier um Begriffe wie VR, AR, Animation, responsive Webdesign zu nehmen. In dem Bereich stecken viele traditionelle Agenturen noch im Winterschlaf, und gleiches gilt auch für die „Zulieferer“ die den Content für die neuen Technologien liefern sollten. Es müssen sich auch alle WebDesign-Firmen, Fotografen und Filmemacher angesprochen fühlen und an der Nase nehmen. Wer aufhört sich mit neuen Dingen zu beschäftigen und offen für Neues zu sein, wird über kurz oder lang auf der Strecke bleiben.

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