15. Februar 2016

Wie entsteht eine Big Idea? Part 1. Be Customer focused

Im auslaufenden Modell der „Old Economy“ interessierten sich Unternehmen erst dann für Big Ideas, wenn sie international tätig wurden. Je größer der Markt, desto größer wurde gedacht. Das ist im Modell der „New Economy“ anders. Die Märkte sind globalisiert, das Internet grenzenlos. Sobald ein Unternehmen eine Website ins Netz stellt, ist es international tätig. Diese globale digitale Vernetzung hat eine neue Form von Unternehmen geboren: Disruptors, die es im Zuge weniger Jahre ins Millionengeschäft schaffen.

Waren Big Ideas im Modell der „Old Economy“ noch großen Unternehmen vorbehalten, sind sie im Modell der „New Economy“ zur Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg geworden. Wer heute nicht groß denkt, ist noch nicht in der digitalen Wirtschaft angekommen. Deshalb setzen wir bei go biq alles auf Big Ideas und haben für ihre Entwicklung einen eigenen Schaffensprozess definiert.

Am Anfang empfehlen wir, wie ein Journalist zu denken. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, sich eine Unternehmensbroschüre zu kaufen. Doch für eine gute Zeitschrift stellt man sich sogar an. Die Unternehmensbroschüre der „Old Economy“ hat für den heutigen Kunden keinen Nutzen mehr, sie ist einfach nur „Werbung“. Diese Entwicklung hat unsere Branche zu einem neuen Ansatz inspiriert: Content Marketing.

Dahinter steckt der Plan, keine Werbesprüche mehr zu produzieren sondern relevanten Inhalt. Dieser Inhalt sollte sich zudem nicht an der Einschätzung der Geschäftsführung oder Marketingabteilung orientieren sondern an den Interessen und Vorlieben der Zuhörer. Nur so kann eine Markenbeziehung entstehen. Deshalb heißt eine unserer biq-Regeln: Be Customer focused.

Sergej Kreibich
Head of Strategy

Veröffentlicht von:gobiq@admininAllgemein

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